Beschulung unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge vor dem Kollaps

Der Bayerische Lehrerinnen und Lehrer Verband (BLLV) hat einen Brandbrief an die Staatsregierung gesandt und sofort mehr Geld für die Beschulung minderjähriger Flüchtlinge gefordert.

Nach Artikel 22 der Genfer Flüchtlingskonvention von 1951 müssen Flüchtlinge beschult werden. Mangels jedweder Deutschkenntnisse ist das nur schwer möglich. Deshalb werden spezielle Klassen für diese Personengruppe gebildet. Weil das nicht mehr ausreicht, werden die minderjährigen auch in reguläre Klassen gesteckt und behindern dort massiv den Unterricht. Zusätzliche Dolmetscher, die Zuteilung eines Vormunds verursachen zusätzlich massive Kosten.

Die Zahl unbegleiteter Minderjähriger Flüchtlinge steigt seit Jahren. Kaum einer die Kinder/jugendlichen wird abgeschoben, dass wissen auch deren Eltern. Mit §25a AufenthG erhalten eingereiste Kinder eine zusätzliche Privilegierung.

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