Asylsuchende möglichst in zentrale Wohnlage!

Beratung im Bundestag zur Lockerung von Vorschriften des Baugesetzbuches. Ermöglicht werden soll eine erleichterte Unterbringung von Asylsuchenden in Gewerbegebieten. Die Mehrheit der so genannten Experten hat sich dagegen ausgesprochen. So auch eine Frau Fuchs vom Städte- und Handelskammertag:

Es geht nicht allein darum, Flüchtlinge unterzubringen, sondern sie auch in die Gesellschaft zu integrieren. Flüchtlinge sollten daher am besten in Wohnungen in  zentraler Lage untergebracht werden.

Weiter geht der Staffelstab der Asyllobby an Herrn Hendrik Cremer vom Deutschen Institut für  Menschenrechte:

Der Staat [also wir] muss die Rechte der Betroffenen in den Blick nehmen.

Den Vogel der Phrasendrescherei schießt dann eine Katharina Vogt von der Arbeiterwohlfahrt ab:

Die Unterbringung in Gewerbegebiete sei nur schwer in Einklang zu bringen  mit der Zielsetzung der neuen Willkommenskultur, die auf Respekt und  Anerkennung aller neu Angekommenen aufbauen muss.

Also liebe Bürgermeister, Gemeinderäte und Ortsvorsteher. Erstmal macht ihr jetzt mal ganz fix ein paar Wohnungen in zentraler Lage frei, am besten, indem ihr die bisherigen Bewohner raus schmeißt. Wenn die sich beschweren sollten, dann mahnt ihr die Rechte der Asylsuchenden an und fordert gefälligst angemessen Respekt, indem sie die Flüchtlinge möglichst devot versorgen. Und ein Willkommens-Lied wäre schon mal ein guter Einstieg.

Geholfen hat der Gutmensch-Lall vorerst nichts, der Bundesrat hat die Änderung durch gewunken. Aus purer Not.

Quelle: beck-aktuell

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