Erschreckende Asylbilanz 2014

2014 haben 173.072 Menschen erstmals um Asyl in Deutschland nachgesucht. Die Steigerung beträgt im Vergleich zu 2013 erneut fast 60%.Zusammen mit den sogenannten Zweitanträgen wurden beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge 202.000 Anträge gestellt.

Weiterhin stellt jeder 5. Asylsuchende weltweit seinen Antrag in Deutschland. 75% aller Antragssteller, die in Europa angekommen sind, wollten in Deutschland Asyl.

Betrachtet man die Top Ten der Herkunftsländer, finden sich dort Staatsangehörigkeiten wie Eritrea, Somalia, Afghanistan. Allein aus diesen Ländern stammen 16% aller Antragssteller, obwohl diese Asylsuchende in viel näher liegenden Ländern Schutz finden könnten. Das deutet auf massenhaften Betrug zu Lasten des Aufnahmestaats hin.

Gleichzeitig wurde am 20. Januar bekannt, dass sich ca. 600.000 Asylsuchende in der Bundesrepublik aufhalten, deren Gesuch abgelehnt wurde und die damit keine Aufenthaltsberechtigung mehr haben.

Beständig wird von politischen Funktionsträgern und einschlägigen Pressure Groups der Asyllobby bestritten, dass weltweit einmalig hohe Sozialleistungen, eine hohe Anerkennungsquote  und die Hinnahme von allerlei Betrug durch Asylsuchende entscheidende Zugfaktoren für die Völkerwanderung und damit für die erhebliche finanzielle und kulturelle Belastung der Bundesrepublik sind.

Politische, kirchliche und kulturelle Entscheidungsträger teilen einem zunehmend ausgebeuteten Mittelstand mit, dass sie daran auch nichts ändern wollen, sondern -im Gegenteil- die Anreize noch weiter verstärken wollen. Asylanten werden bewusst mit Zuwanderern in einen Topf geworfen und zu Rettern der Sozialsysteme ernannt, obwohl die finanziellen Belastungen jährlich mit vielen Milliarden zu Buche schlagen. Dass bei Weitem nicht jeder Asylsuchende tatsächlich vor erheblicher Gefahr fliehen muss, darf höchstens am Rande erwähnt werden. Vorherrschend ist ein politisch hyperkorrekter Sprachduktus, der Probleme bewusst ausklammert.

Lichtblicke

Mit der Aufnahme von Serbien, Mazedonien und Bosnien-Herzegowina in die Liste der sicheren Herkunftsstaaten ist aber auch eine Verbesserung im Asylrecht eingetreten. Asylsuchende aus diesen Ländern stellten 2014 etwa 13% der Antragsteller, die Anerkennungsquote lag nahe Null. Zukünftig können Anträge dieser Gruppe erheblich schneller abgearbeitet werden.

So vieles könnte obendrein noch getan werden:

  • Das milliardenschwere Schleppergeschäft könnte schlagartig eingedämmt werden, wenn Asylsuchende, die übers Mittelmeer kommen, nach sehr kurzer Vorprüfung ihres Asylantrags nach Nordafrika zurückgebracht würden.
  • Länder, die abgelehnte Flüchtlinge nicht zurücknehmen, sollten mit wirtschaftlichen Sanktionen belegt und notfalls gezwungen werden, ihre Landsleute zurückzunehmen.
  • Herkunftsverschleierer sollten in Aufnahmeeinrichtungen außerhalb Europas verbracht werden

Aber all das wird nicht passieren, denn längst ist das Asylrecht zum Mittel einer unkontrollierten, massenhaften Einwanderung geworden. Die Gründe sind ideologischer und immer mehr auch wirtschaftlicher Natur.

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