Pfarrer sorgt sich um die sexuellen Bedürfnisse von Flüchtlingen

Durchs Netz kursiert aktuell die Meldung, dass sich der pensionierte Pfarrer Ulrich Wagner um die sexuellen Bedürfnisse von Flüchtlingen sorgt – und ihnen Besuche im Bordell ermöglichen will. Auch um die weiblichen Schäfchen seines Sprengels vor sexuellen Übergriffen zu schützen.

Vielleicht hat er sich auch nur am Wahlspruch seiner Gemeinde orientiert, der das lautet: Steht dir die Not bis obenhin, so gehst Du zu der Carolin.
Selbstverständlich sollen die Asylsuchenden die Dienstleistungen kostenlos erhalten, dazu will er einen Unterstützerkreis ins Leben rufen. Denkbar wäre eine Sonder-Kollekte beim nächsten Gottesdienst oder ermäßigte Dienstleistungen von seiten der Prostituierten. Da darf man gespannt sein, ob die Huren aus Osteuropa und Asien das Mitgefühl des Herrn Pfarrer teilen.

Nun könnte man diese Posse als Schelmenstück eines Narren abtun, der seinen Namen halt auch mal in der Presse lesen wollte.

Interessant sind dabei zwei Dinge. Erstens ist bisher jede Reaktion seitens seiner geistlichen Vorgesetzten unterblieben. Die können sich natürlich dahinter verbergen, dass dieser Zeitgeist-Speichellecker seit einem knappen Jahr im Ruhestand ist.
Zweitens gibt Wagner indirekt zu, dass Flüchtlinge tatsächlich zur Bedrohung für die einheimische Bevölkerung werden können. Das steht nun wieder im kompletten Gegensatz zur von seiner Kirche betriebenen Vergottung der Flüchtlinge.

So irre der Vorschlag scheinen mag: Er ist das Symbol einer völlig orientierungslosen Staatsreligion, die ihren Glauben offenbar komplett eingebüßt hat und ihre eigene Zerschlagung vorantreibt. Wahre Gläubige haben mit vielen freien Gemeinden alternativen en masse.

2 Kommentare

  1. […] Natürlich muss dennoch jemand den betroffenen Frauen in den Rücken fallen. Der Sprecher der Stadt Ingoldstadt höchstselbst gibt zu Protokoll: Gäste aufgrund ihrer Hautfarbe abzuweisen, sei rechtswidrig. Dagegen würde vorgegangen. Ob er auch gegen die sexuellen Unannehmlichkeiten vorgehen würde? Vermutlich nicht, dies stünde ja diametral zur Willkommenskultur. Und so meint er wenig später: Da sind wir als Gesellschaft gefordert, den Flüchtlingen eine Perspektive zu bieten. Das erinnert ein wenig an den Pfarrer aus München. […]

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  2. […] Männer. Seltsam, spricht denn die Tagesschau & Co. nicht ständig von verfolgten Familien? Ein Pfarrer aus Süddeutschland hat sich jedenfalls auch schon mal Gedanken gemacht, wie man speziell „alleinstehenden“ […]

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