50.000 Anträge in zwei Monaten

50.000 Asylanträge sind alleine in den ersten zwei Monaten beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) eingegangen. Über 10.000 Anträge stammen alleine von Wirtschaftsflüchtlingen vom Balkan (Serbien, Mazedonien, Kosovo). Obwohl praktisch niemand eine Chance auf Anerkennung irgendeines Status hat, liegen die Antragssteller aus diesen Ländern auch bei den so genannten Folgeanträgen vorne. Solche Anträge werden gestellt, wenn der Erstantrag abgelehnt wurde und ziehen weitere aufwendige und teure Verfahren nach sich. Dem Antragsteller kann‘s egal sein, er muss die Kosten nicht tragen. Ihn interessiert nur die Verlängerung seines Aufenthaltes in der Bundesrepublik.

Die vom BAMF prognostizierten 300.000 Asylanträge 2015 sind damit realistisch. Zwar ist die Zahl der Abschiebungen wieder leicht angestiegen, dennoch haben auch abgelehnte Asylsuchende hervorragende Chancen, nicht abgeschoben zu werden und dauerhaft im Land zu bleiben. Damit wird sich die Zahl der abgelehnten, aber nicht abgeschobenen Asylsuchenden von 600.000 weiter massiv auf ca. 800.000 erhöhen, von denen die meisten alimentiert werden müssen.

Selbst bei zurückhaltend gerechneten Kosten von 1.700 Euro pro Abgelehntem entstehen so Kosten von 16,3 Milliarden Euro pro Jahr. Hinzu kommt das geballte Konfliktpotential einer multikulturellen Gesellschaft: Kriminalität, Entfremdung, soziale Spannungen.

Niemand redet darüber, so groß ist der Einfluss der Asyllobby in diesem Land.

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