Alle Dämme brechen

There ain’t no such thing as a free lunch (Milton Friedmann, US-Ökonom)

Die deutsche Flüchtlingspolitik setzt diese Grundregel scheinbar außer Kraft, durch hohe Sozialleistungen an Hungerleider aus aller Welt, hohe Anerkennungsquoten und kaum vorhandenen Abschiebungen .

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge rechnet für das 2015 mit 300.000 Menschen, die einen Antrag auf Asyl in der Bundesrepublik stellen. Das Land Schleswig-Holstein zweifelt jetzt an diesen Zahlen und rechnet mit 500.000 bis 550.000 Tausend Ankömmlingen. Die Zahl der wirklich Verfolgten wird klar in der Minderheit sein. Alleine die Tatsache, dass ein SPD-regiertes Land die Zahlen des BAMF öffentlichkeitswirksam anzweifelt, zeigt, wie brisant die Lage ist.

Der Systemkollaps auf verschiedenen Ebenen ist vorgezeichnet. Das BAMF wird diese schiere Masse an Anträgen nicht mehr zeitgerecht abarbeiten können, die Kommunen werden diese Springflut an Menschen nicht mehr unterbringen können, die Haushalte werden nicht mehr zu halten sein, die Kriminalität werden die Behörden überfordern – und bei all dem ist nicht das geringste bisschen Umdenken von Seiten der Politik zu bemerken. Geht der exponentielle Anstieg in diesem Maße weiter, werden die Antragszahlen 2016 die Millionengrenze überschreiten.

Nicht den Wirtschafts- und Sozialflüchtlingen ist ein Vorwurf zu machen, sie nehmen einfach ein Angebot an, dass ihnen unterbreitet wird – von einer Melange aus altruistisch motivierten Gutmenschen, Multikulti-Ideologen und knallharten Geschäftemachern der Asylindustrie. Zunehmend flankiert wird diese eindeutig gegen die Interessen der einheimischen Bevölkerung betriebene Flüchtlingspolitik von militanten Linksextremisten, die sehr wirksam Kritiker einschüchtert.

Am Ende des Jahres wird sich im Land ein Millionenheer von Asylsuchenden angesammelt haben, alimentiert mit vielen Milliarden aus Steuergeldern. Bezahlen dürfen diese als Willkommenskultur verbrämte Alimentierung ganzer Völkerschaften die Angestellten und Arbeiter, deren Renten später nicht mehr zum Leben ausreichen werden.

Die soziale Sprengkraft die sich hier ansammelt, darf nicht unterschätzt werden. Denn so etwas wie eine freie Mahlzeit gibt es nicht.

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