In die Falle gelockt – erneut sterben Hunderte

Beim wohl größten Schiffsunglück der vergangenen Jahre sind hunderte Asylsuchende im Mittelmeer ertrunken.

Weil die Schlepper wissen, dass sofort Schiffe der italienischen Marine oder der Agentur Frontex zu Hilfe eilen, setzen sie einen Notruf ab und simulieren damit eine Seenotlage. Tatsächlich hat auch in diesem Fall sofort ein Frachter Kurs auf das Flüchtlingsschiff gemacht. Sobald das Schiff in Sicht war, sind die Asylsuchende auf eine Seite des Schiffs geströmt, woraufhin dieses kenterte. Das Unglück ist also erst durch die Rettungsaktion entstanden. Vorher war das Schiff gar nicht in akuter Notlage.

Dieses erneute Massensterben hat insbesondere Deutschland und Schweden mit zu verantworten.

Diese beiden Länder locken mit sozialen Wohltaten und dem beinahe sicheren Versprechen auf ein besseres Leben Hunderttausende auf den Weg ins gelobte Land. Beide Länder haben damit die Grenzen ihrer Belastbarkeit längst überschritten, sind aber ganz und gar gefangen in einer Menschenrechtsrethorik, die jetzt wieder hunderte das Leben gekostet hat. Tausende werden folgen.

Diese Flüchtlingspolitik kennt nur Verlierer.

 

ein Kommentar

  1. […] sei die Zahl der Ertrunkenen seit der Flüchtlings-Katastrophe vom April diesen Jahres erheblich zurückgegangen.Dies sei auf die verstärkten Seenotrettungsmaßnahmen […]

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