EU: Plan für die Verteilung von Flüchtlingen

Ertmals wird auf EU-ebene über eine Verteilung von Flüchtlingen auf alle EU-Länder nachgedacht. Dies dürfte vor allem auf Druck Deutschlands und Schweden geschehen, die nominal die meisten Aslysuchenden aufnehmen.

Unklar ist indessen, nach welchem Schlüssel die Verteilung erfolgen soll – entweder nach der Zahl der Einwohner oder nach der Wirtschaftskraft.

Dass sich das EU-Parlament den Plänen gegenüber aufgeschlossen zeigt, ist ein untrügliches Zeichen dafür, dass die Regelung zum Nachteil Der Bundesrepublik ausfallen wird. 

Da die Mehrheit der EU-Mitglieder durchaus nationale Interessen vertritt, ist mit Sicherheit davon auszugehen, dass die Länder mit wenigen Asylanträgen mit aller Macht danach streben werden, diesen Zustand beizubehalten.
Und das nicht ganz zu Unrecht. Schließlich sind es Deutschland und Schweden, die mit der massiven Anhebung von sozialen Leistungen und mit hohen Anerkennungsquoten mit für den massiven Anstieg der Zahlen gesorgt haben.

Andere Ursachen sind von anderen Ländern gesetzt worden, etwa die Einmischung der USA, Frankreichs und Großbritanniens in die Angelegeheiten des nahen Ostens.
Die Folgen des dadurch enstandenen Chaos werden gerne auf Deutschland abgeschoben, deren Funktionseliten sich über ihre Rolle als Auffangbecken dieser Einmischung mit großer Sicherheit gar nicht bewusst sind.

Eine echte Lösung wird es nur geben, wenn EU-weit sowohl die sozialen Leistungen, als auch die Kriterien für die Anerkennung vereinheitlicht werden.

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