EU will endlich Militär einsetzen – ausgerechnet Deutschland bremst!

Überraschend  unerwartet die Pläne der EU-Außenbeauftragten Mogherini: Endlich soll ein wirksames Zeichen gegen die Schleppermafia gesetzt werden. Diese sollen Schlepperboote nach Mafiaangehörigen durchsuchen, nach deren Evakuierung versenken und solche Boote bereits an der Küste des Haupteinfallslandes Libyen zerstören. Kein Asylsuchender und auch kein Wirtschaftsflüchtling käme dabei zu Schaden.

Ausgerechnet Deutschland bremst nun. Es gelte zu bedenken, dass in Libyen westliche Waffen in den Händen der dortigen Islamisten kursierten, somit wäre ein Einsatz zu gefährlich! Nach dieser Aussage sollten auch noch die letzten Reste der Bundeswehr aufgelöst werden.

Die Asyllobby deutet den Einsatz gleich wieder in ihrem Sinne um und ist empört darüber, dass jetzt auf Flüchtlinge geschossen werden solle.

Und so legen die so genannten Vertreter der Bundesrepublik großen Wert auf ein UN-Mandat, als ob dies im Falle der Selbstverteidigung nötig wäre. Natürlich werden die Vetomächte Russland und China das Vorhaben blockieren.

Richtig lächerlich wird es, wenn Außenminister Steinmeier eine Einladung der libyschen Regierung zum Angriff auf deren eigenes Territorium fordert. Wer soll eine Einladung in einem Failed State überhaupt aussprechen? Und wenn es dort eine Regierung gäbe, wer würde denn zu Angriffen auf das eigene Land einladen? Zumal es sich um eines der wenigen funktionierenden Wirtschaftszweige Libyens handelt.

 

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