Frontex weitet Überwachungsgebiet aus

Die EU-Polizeiorganisations Frontex weitet das überwachte Gebiet im Mittelmeer von 50 auf 250 Kilometer aus. Das Mittelmeer damit praktisch wieder bis vor die libyische Küste überwacht und wie zu Zeiten der Operation Mare Nostrum wird die Mittelmeer-Passage zum sichersten Weg in die europäischen und insbesondere das deutsche Sozialsystem.

Europa steckt in einer selbst gestellten Dilemma.
Rettet sie nicht jeden Asylsuchenden – bei der Masse handelt es sich um illegale Einwanderer – steht sie sofort im Kreuzfeuer nationaler und internationaler Pressure Groups.

Werden dagegen mit gewaltigem materiellem Aufwand die Rettungsmaßnahmen ausgeweitet, schwillt der Strom weiter an, was bereits jetzt zu erheblichen Problemen in den Aufnahmeländern führt.

Anstatt der Wahrheit ins Gesicht zu blicken und zu erkennen, dass der Exodus aus Afrika nur durch konsequente Abschreckungspolitik gestoppt werden kann, verschafft sich die europäische Betroffenheitselite kurzfristig Linderung. Nur um langfristig vor noch viel größeren Problemen zu stehen.

Nirgendwo sonst wird das Totalversagen und die Dysfunktionalität Europa so offensichtlich wie in der Flüchtlingspolitik.

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