Deutsche Marine durch Unterstützung der Schlepper am Rande der Belastbarkeit

Seit wenigen Wochen sind zwei Boote der deutschen Marine und retten dort Asylsuchende aus Seenot. In Seenot befindet sich dabei qua Definition jeder, der aus Afrika kommt und gegen viel Geld von einem Schlepper auf ein Boot verfrachtet wurde. Die Entsendung der Einheiten ist eine direkte Folge der neuerlichen Katastrophe vor Lampedusa im April diesen Jahres.

Innerhalb von 2 Monaten hat die Marine in ca. 3.400 Fällen Asylsuchende für die Schlepper an ihr Ziel Lampedusa gebracht, wo dann viele verzugslos nach Deutschland weitergereist sein dürften.

Mit der indirekten Unterstützung des mafiösen Schleppergeschäfts ist die Marine bereits am Ende ihrer Kapazitäten angelangt, denn viele Boote sind auf den UN-Missionen Atalanta vor der Küste Somalias bzw. UNIFIL vor der libanesischen Küste gebunden.

Kapitän zur See a.D. Stockfisch hat schon im Mai in einem Interview mit der Wochenzeitschrift JUNGE FREIHEIT gesagt, dass dieser neuerliche Einsatz die Kapazitäten überfordere.

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