Glockengeläut für ertrunkene Asylsuchende

Die Kirchen des Erzbistums Köln haben heute Abend 23.000 Glockenschläge erklingen lassen. Damit sollte an die im Mittelmeer ertrunkenen Flüchtlinge seit dem Jahr 2000 erinnert werden.

Das Glockenläuten ist in ein Programm eingebettet, bei dem für Spenden für die Organisation MOAS geworben wird.

Der Schirmherr der Aktion, der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki, will mit der Aktion für eine „Globalisierung der Nächstenliebe läuten. Es sei an der Zeit, dass wir alle etwas dafür tun.“

Nicht bekannt wurde, was Kardinal Woelki selbst zu tun gedenkt, um diesem hehren Anspruch gerecht zu werden. Bei einem Bistumsvermögen von 3 Milliarden Euro (davon ca. ein Fünftel in Immobilien) findet er eventuell Möglichkeiten.

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