1,5 Millionen Euro für 20 Asylsuchende

Eine Anfrage der Berliner SPD hat ergeben, dass die Kosten der seit 2013 von Asylsuchenden und Linksextremisten besetzten Gerhart-Hauptmann-Schule bei 1,5 Millionen Euro pro Jahr liegen. Bei aktuell in der ehem. Schule lebenden 20 Personen ergeben sich damit Kosten von 75.000 Euro pro Asylsuchenden.
Ein kurzer Abriss der Ereignisse rund um die Schule:

Die Gebäude der Gerhart-Hauptmann-Schule wurden bis 2012 als Schule genutzt. Nach der Schließung der Schule wollten Eltern eine evangelische Grundschule gründen, was Bezirksbürgermeisterin Hermann (Die GRÜNEN) jedoch ablehnte.

Nach der Schließung wurden im Gebäude dann eine Fixerstube eingerichtet, andere Gebäudeteile wurden von linken Gruppierungen genutzt.

2013 wurde die Schule von Asylsuchenden, die vorher bereits den Oranienburger Platz in Berlin okkupierten, unter tatkräftiger Hilfe von Linksextremisten besetzt. Rund um die Besetzung ist es seither immer wieder zu gewalttätigen Auseinandersetzungen mit der Polizei gekommen. Aber auch innerhalb des besetzten Gebäudes gab es Streit. Im April 2014 wurde ein 29-jähriger Asylsuchender von einem Mitbewohner erstochen.

Eine Räumung lehnte das Berliner Verwaltungsgericht im Mai 2015 ab, weil der Bezirk keinen Räumungstitel beantragt habe.

Bürgermeisterin Hermann plant, das Gebäude zu einem „Flüchtlingszentrum“ umzubauen. Die Finanzierung dürfte schwierig werden, wegen akuter finanzieller Schieflage wirtschaftet der Bezirk unter einer Haushaltssperre. Das Haushaltsloch ist 2014 von 500.000 Euro auf 2 Millionen Euro angewachsen.

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