Schulleiter belehrt über angemessenes Verhalten ggü. Asylsuchenden

Die Märkische Allgemeine berichtet, dass der Schulleiter des dortigen Michendorfer Gymnasiums über das angemessene Verhalten gegenüber Asylsuchenden belehrt hat, die in der Schulturnhalle der Schule untergebracht sind.

„Die Blicke und Gesten junger Mädchen könnten von einigen männlichen Asylbewerbern falsch gedeutet werden“, rechtfertigte der Schulleiter seine Belehrung. „Im Ausland müsse man sich als Urlauber auch auf die gängigen Regeln einstellen.“
Kurze Röcke oder kurze Hosen sollten die Mädchen des Gymnasiums meiden.

Zuvor war ein ähnlicher Fall aus Pocking bei Passau bekannt geworden, bei dem ein Schulleiter ebenfalls die jungen Frauen vor Missverständnissen von Asylsuchenden wegen aufreizender Kleidung gewarnt hatte. Der dortige Schulleiter hatte an die Eltern geschrieben:
„Da unsere Schule in direkter Nachbarschaft [zur Asylunterkunft] ist, solle eine zurückhaltende Alltagskleidung angemessen sein, um Diskrepanzen zu vermeiden. Durchsichtige Tops oder Blusen, kurze Shorts oder Miniröcke könnten zu Missverständnissen führen.“

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