Bayern: Kosten für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge explodieren

Die Kosten für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (umF) steigen stark, das sagte Landkreistagspräsident Christian Bernreiter (CSU) dem Focus.

Dieses Jahr würden die Kosten auf voraussichtlich 510 Mio.  Euro ansteigen, eine Verdreifachung im Vergleich zu 2014. Bei momentan 8500 umF entspräche dies einer Summe von 60.000 Euro pro Kopf.

Südbayern ist durch den Zustrom von umF besonders belastet, weil diese nicht in andere Bundesländer verteilt werden, sondern vom Jugendamt des Ortes, an dem sie aufgegriffen werden, betreut werden. Zur Betreuung gehört ein Vormund bis zum 16. Lebensjahr des Flüchtlings, sowie Schulunterricht.

Ein umF kann nach geltendem deutschen Asylrecht praktisch nicht abgeschoben werden.

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