Sozialer Wohnungsbau soll angekurbelt werden

Wegen der exponentiell ansteigenden Zahl von Asylsuchenden soll der soziale Wohnungsbau angekurbelt werden. 518 Millionen Euro stellt der Bund den Ländern dafür zur Verfügung, seit 8 Jahren sind diese Mittel jedoch nicht mehr zweckgebunden. Das heißt, die Länder können damit tun, was sie wollen.

Um die Asylsuchenden menschenwürdig unterbringen zu können, müssten dieses Geld nun wieder ausschließlich in den sozialen Wohnungsbau gesteckt werden. Dies die Forderung von Bundesbauministerin Hendricks.

Dem schloss sich der Städte- und Gemeindebund an. Jedes Jahr müssten Wohnungen in der Größenordnung einer Großstadt gebaut werden, um den Asylsuchenden eine Bleibe zur Verfügung zu stellen.

Fraglich ist, ob das ausreicht. Im vergangenen Monat sind 79.000 Asylanträge registriert worden. Mehr als im gesamten Jahr 2012.

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