Gesundheitskosten: 200 €/Monat je Flüchtling

Das Bundesland Nordrhein-Westfalen ist um das Wohl seiner Asylsuchenden schon immer etwas mehr besorgt, als andere Bundesländer.

Um eine unbürokratische Gesundheitsversrogung von Asylsuchenden zu erreichen, will NRW-Gesundheitsministerin Steffens (GRÜNE) jetzt die so genannte Gesundheitskarte für jeden Asylsuchenden.

Bei dieser Gelegenheit lies sie auch durchblicken, dass sie momentan mit 200 Euro monatlich pro Flüchtling kalkuliere.
Bei offizielle erwarteten 800.000 wären das 1,92 Milliarden Euro, noch nicht mitgerechnet die 600.000 bereits im Land befindlichen Asylsuchenden der letzten Jahre. Noch nicht mitgerechnet auch der Familiennachzug, der in großer Zahl zu erwarten ist.

Steffens Chefin, Hannelore Kraft (SPD) hat jedoch gestern in einem Interview angegeben, dass es deutlich mehr als 800.000 werden. Bei einer Million Flüchtlinge betrügen die Kosten 2,4 Milliarden Euro.

Die Mitglieder der Krankenkassen beruhigt Steffens, für sie würden keine Mehrkosten entstehen.

Denn: Für die Kosten würde der Steuerzahler aufkommen.

Gott sei Dank sind die Mitglieder der Krankenkassen nicht gleichzeitig Steuerzahler!

2 Kommentare

  1. Es ist immer wieder erschütternd, wie anstandslos billig verantwortliche Politiker in derlei Sachfragen argumentieren! Dabei vertreten sie uns -Bürger- in einer parlamentarischen Demokratie lediglich, wofür sie auch gewählt wurden. Sie sollten also Experten in diesen Themenstellungen sein, die sich ihnen stellen bzw. die eben das Land herausfordern.
    Wenn ich dann so blauäugige Argumente aufgetischt bekomme (über die ebenfalls kaum kritisch nachfragenden Mainstream-Medien), frage ich mich: Sind die wirklich so naiv-unbedacht oder behüten sie uns schlicht und ergreifend vor der ach so schrecklichen Wirklichkeit?

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    1. Die Wirklichkeit kann vermutlich nur noch scheibchenweise unters Volk gemischt werden. Um dann als alternativlos bezeichnet zu werden.

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