Grenzsschließungen sind Akt der Verzweiflung

Gestern noch haben sich deutsche Politiker moralisierend über den ungarischen Ministerpräsidenten empört, weil der (im Sinne Deutschlands) die Grenzen sichern will.
Heute macht Deutschland selbst die Grenzen dicht. Es ist ein vorläufiger Höhepunkt einer Asylpolitik, die unter dem Druck der selbst geschaffenen Verhältnisse zusammenbricht.

Niemand sollte glauben, dass jetzt erst mal kein Asylsuchender mehr über die Grenze kommt.
Zehntausende werden sich nicht durch gutes Zureden wenige Meter vor ihrem Traumziel abhalten lassen. Was sollen sie denn auch tun? Umkehren? Nachdem viele ihr gesamtes Geld für die Schleusermafia ausgegeben haben? Mit leeren Händen heimkehren?
Nein, die Asylsuchenden müssen es nach Deutschland schaffen, sie kennen nur eine Richtung.
Diese Richtung hat ihnen eine Regierung vorgegeben, die sich seit Jahren in der Asylfrage nicht vom Verstand, sondern von Gefühlen leiten lässt.

Man darf gespannt sein, was passiert, wenn es zur Konforntation mit der Polizei kommt und die wird kommen, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche.

Die deutsche Asylpolitik steht kurz vor der Bankrott-Erklärung.

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