Asylkatastrophe – Was jetzt zu tun wäre

Deutschland

  • Einrichtung eines Flüchtlingslagers in Deutschland und Betreuung durch die UN wie in den Lagern rund um Syrien
  • Umgestaltung des Artikel 26 Abs. 3 des Aufenthaltgesetzes. Dieser besagt: Einem Ausländer, der seit drei Jahren eine Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 1 oder 2 Satz 1 erste Alternative besitzt, ist eine Niederlassungserlaubnis zu erteilen.
    Im Klartext heißt das, dass alle Syrer nach drei Jahren eine unbefristete Aufenthaltserlaubnis erhalten und zwar unabhängig davon, ob sie auf dem Arbeitsmarkt oder in die Gesellschaft integriert werden können/wollen.
  • Modifizierung der Artikel 27 und 29 des Aufenthaltsgesetzes. Dort ist der Familiennachzug geregelt.
    Im Klartext: Jeder anerkannte Flüchtling darf mit Erhalt einer Niederlassungserlaubnis seine Familie nachholen. 2018 wird sich die Zahl der Asylsuchenden allein des Jahres 2015 also mindestens nochmal verdoppeln

Türkei

  • Augenblickliche Rückführung aller Flüchtlinge an die türkische Küste. Flüchtlinge, die von dort kommen, waren vor Krieg und Verfolgung bereits in Sicherheit
  • Profundes Angebot an die Türkei, finanzielle und personelle Unterstützung für die Betreuung von Flüchtlingen in der Türkei zu leisten

Mittelmeerraum

  • Gezielte Jagd auf die Köpfe der Schleppermafia mit Einsatz lethaler Gewalt
  • Wirtschaftlicher und politischer Druck auf vorwiegend afrikanische Länder, die abgelehnte Asylsuchende nicht zurücknehmen.
  • Massive finanzielle und materielle Unterstützung der von der UN eingerichteten Flüchtlingslager vor Ort
  • Rückführung von Flüchtlinge in solche Lager, wenn eine Betreuung dort sichergestellt ist
  • Aufklärung über die Maßnahmen in den Herkunftsländern über alle verfügbaren Medien

International

Anmerkung: Alle unten genannten Forderungen ließen sich schnell und relativ einfach vom Gesetzgeber umsetzen, um die Folgen der Asylkatastrophe auf Deutschland und Europa wenigstens abzumildern. Das grundgesetzlich verankerte Recht auf politisches Asyl gem. Art. 16a würde nicht angetastet. Andere, längerfristige Lösungsansätze finden sich hier.

gez.

Team Asylwatch

4 Kommentare

  1. Solange dem Gros der Bundestagsmitglieder (und offenbar auch der Kabinettsmitglieder) immer noch nicht das Ausmaß der Dimensionen bewusst ist, das bei einer Fortführung der eingeschlagenen Linie („Wir schaffen das…ohne Begrenzung“) auf UNS = das ganze Land & alle Bürger dieses Landes zukommt, ist Besserung nicht in Sicht!
    Zu hoffen bleibt nur, dass (vielleicht durch die Kehrtwende der CSU?) eine Erleuchtung einkehrt!?

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  2. Warum wurde das deutsche Volk bisher nicht gefragt, ob es mit dieser Asylpolitik dieser

    Bundes-Regierung einverstanden ist? (Warum wohl??)

    Alle Asylanten sofort wieder raus aus Deutschland, ohne Asylverfahren. Keinen mehr nach

    Deutschland reinlassen!!!! Grenzen dichtmachen!

    Wer kein EU-Bürger ist darf ohne gültiges Visum nicht einreisen.

    Wer nach Deutschland kommen möchte, soll bitte einen Asylantrag in der Deutschen Botschaft

    des jeweiligen Landes stellen.

    P. I.

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    1. Tatsächlich wird das Volk über wichtige Frage konsequent außen vor gelassen, so z.B. in der Frage der Euroeinführung, der Griechenland-Rettung und jetzt in der Asylfrage, die alle anderen Themen in Hinsicht auf die Zukunft in den Schatten stellt.
      Wer hätte denn auch ahnen können, dass die Kanzlerin in dieser Krise fest auf den Kurs der GRÜNEN einschwenkt?

      In Ihrer sehr zugespitzten Forderung des Alle Asylanten sofort wieder raus aus Deutschland sind wir anderer Meinung. Das in Art 16a GG verbriefte Recht auf Asyl ist berechtigt und schützenswert. Mit den 1-2% aller Asylsuchenden, die anerkannt werden, ist dieses Land auch nicht überfordert. Die weitaus meisten Asylsuchenden bekommen über die Genfer Flüchtlingskonvention einen Schutzstatus und auch das ist geltendes Recht. Geltendes Recht, das allerdings geändert werden kann, um es an die Bedingungen des 21. Jahrhunderts anzupassen.

      Asylwatch.de kritisiert die Politiker, die eine widersinnige -mittlerweile wahnsinnige- Asylpolitik betreiben. Diese sind die richtigen Adressaten für Kritik, nicht die Asylsuchenden, welche schließlich nur ein Angebot annehmen, dadurch aber nicht gegen geltendes Recht verstoßen.

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  3. Aus meiner Sicht, die im Ansatz von einem ägyptischen Milliardär geteilt wird, empfiehlt sich die Gründung von Flüchtlingsstaaten unter gemeinsamen Schutz und Förderung von Europa,Russland und US, in denen volle Glaubensfreiheit in persönlicher Hinsicht gewährt werden sollte, alle religösen Prediger, religiöse Machtunterwerfungssymbole und Gebäude aber verboten sein sollten. Religionen sind nach disseitiger Meinung von den Predigern durchweg für den Aufbau politischer Macht missbraucht worden. Dies sollte in Zukunft verhindert werden.
    Weiter hat die Vergangenheit, nämlich der Leidensweg der Juden in Europa uns gelehrt, dass Versuche im Zusammenleben von unterschiedlichen Kulturen immer wieder scheitern. Wir sollten diese Wahrheit akzeptieren und den Flüchtlingen gleichwohl Hoffnung auf Leben und Glück, wie es die Juden mit ihrem Staat bekommen haben.
    Leider haben meine diesbezüglichen offenen Petitionen und meine Petition an den Bundestag keinerlei Gehör gefunden. Auch die Initiative des ägypt. Milliardärs zeigt bis jetzt keinerlei Reaktionen.

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