UN-Generaldebatte über Syrien: Welche Rolle spielt Merkels Asylpolitik?

Großes Treffen der Staatschefs in New York bei der Generaldebatte der Vereinten Nationen. Wo ist der Weg zur Lösung des Konflikts in Syrien, wie kann der IS bekämpft werden?

Die USA setzen Nadelstiche, scheinen aber nicht wirklich an einer effektiven Bekämpfung des IS interessiert zu sein. Assad ist nach wie vor Ziel No. 1 für die USA.

Für Russlands Präsident Putin ist Assad dagegen der Schlüssel zur Lösung des Konflikts. Und in diesem Zusammenhang erwähnte er nicht umsonst die Flüchtlingsfrage:
Heute werden die Nachbarländer mit Flüchtlingen überflutet und diese Flüchtlingswellen erreichen Europa. Bald könnten es Millionen von Flüchtlingen sein.
Die erste Million ist bereits bei uns. Russland weiß um die Gefahren. Die gesamte südliche russische Peripherie ist in Aufruhr, einem islamistischen Aufruhr. Im Gegensatz zu den USA hat Russland profundes Interesse, den IS zu bekämpfen. Es hat bereits zwei sehr blutige Konflikte mit Islamisten ausgefochten, in Afghanistan und und Tschetschenien.

Deutschland hat seine Armee seit der Wiedervereinigung ruiniert. Militärisch kann Deutschland zur Lösung des Konflikt und zur Bekämpfung der brutalsten Terrororganisation seit Menschengedenken so gut wie nichts beitragen.

Haben die USA Deutschland daher eine andere Rolle zugedacht? Die des Auffangbeckens für Entvölkerung des völlig destabilisierten Nahen Ostens? Denn: Die deutsche Asylpolitik besorgt quasi nebenher -oder kalkuliert?- eine Schwächung der Armee Assads: Wenn hunderttausende junge Männer aus der Region nach Deutschland „fliehen“, dann schwächt das die Wehrfähigkeit der syrischen Armee ganz erheblich.

Das destruktive Verhalten von Bundeskanzlerin Merkel in der Asylkrise kann nicht mehr allein damit erklärt werden, dass ihr das Land und seine Menschen egal sind.

2011 hat Merkel aus den Händen Barack Obamas die höchste Auszeichnung der USA erhalten. Damals hat man sich gefragt: Wofür eigentlich?

%d Bloggern gefällt das: