Bundeswehr wird dauerhaft im Inland eingespannt

Neben den beiden Fregatten, die sich im Mittelmeer Asylsuchende direkt von Schleppern übernehmen, die tatsächlich oder vermeintlich in Seenot sind (Kosten: 42 Millionen Euro/Jahr), wird ein nicht unerheblicher Teil der beim Heer dienenden Soldaten dauerhaft für die Versorgung von Asylsuchenden eingespannt. Dafür sollen jetzt sogar spezielle Lehrgänge angeboten werden. Dies berichtet der Streitkräfte-Blog Augengeradeaus.net

Zwar ist die Bundeswehr mit ihren logistischen Fähigkeiten geradezu prädestiniert, in Katastrophenfällen kurzfristig zu helfen, hier ist aber anderes geplant, wie Bundesverteidigungsministerin von der Leyen (CDU) verdeutlicht.

Die Bundeswehr soll nämlich dauerhaft Führungsstrukturen für die Flüchtlingshilfe im Inland schaffen, das Konzept dazu heißt „Helfende Hände“.

Schon jetzt sind laut BMVG etwa 6.000 Soldaten z.T. im Schichtbetrieb zur Vollversorgung von Asylsuchenden eingesetzt, mehr als im Ausland Dienst tun.

Die dauerhafte Versorgung von Asylsuchenden ist definitiv nicht Teil der Kernaufgaben einer Armee, es ist nicht einmal eine Nebenaufgabe. Dies wird den ohnehin schon fragwürdigen Ausbildungsstand der Bundeswehr weiter absinken lassen und die personelle Situation weiter verschärfen.

Der Vorgang zeigt, dass mittlerweile alle verfügbaren Kräfte ohne Rücksicht auf Verluste zweckentfremdet werden, um die Folgen der Asylkatastrophe nicht vollends entgleisen zu lassen.

Bild: Gemen64/pixelio.de

2 Kommentare

  1. An solchen recht fragwürdigen Maßnahmen, Zweckentfremdung Bundeswehr, sieht man mehr als eindeutig, dass die politische Klasse hier keinen Rückhalt bzw. Mehrheit in der Bevölkerung genießt!

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    1. Ja. Die ohnehin medial gehypte Willkommens-Begeisterung mitsamt den angeblich tausenden freiwilligen Helfern ebbt ab. Jetzt muss zwangsverpflichtet werden.

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