Kirchen verdienen am eigenen Asyllobbyismus

Wie der Münchner Merkur recherchiert hat, lassen sich die katholischen Bistümer von den Kommunen die zur Verfügung gestellten Asylunterkünfte bezahlen und zwar nach den ortsüblichen Mieten.
Das ruft nicht etwa Scham bei den Zuständigen hervor.

Wir sehen uns in der Verantwortung, dabei zu helfen. Aber zu den üblichen Konditionen.

so eine Sprecherin. Außerdem sei die Unterbringung von Flüchtlingen zuvörderst eine staatliche Aufgabe.
Die katholische Kirche sieht es also im Prinzip so: Wir diffamieren auch noch die liberalsten Asylregeln als unmenschlich und fordern unter dem Deckmantel christlicher Nächstenliebe immer weitere Privilegien für Asylsuchende. Jetzt, wo wir mitgeholfen haben, alles Dämme einzureißen, wollen wir dabei kräftig mitverdienen.

Diese Interpretation selbstloser, christlicher Nächstenliebe macht sprachlos, zumal die Kirchen über die Jahrhunderte ein Vermögen von ca. 270 Milliarden Euro angehäuft haben. Es bestätigt, dass die Kirchen zu den widerwärtigsten Asyllobbyisten gehören.

Bild: Harald Schottner/pixelio.de
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