Afrika bittet Europa zur Kasse

Das großes Treffen der europäischen und afrikanischen Staatslenker, genannt EU-Afrika-Gipfel ist auf Malta zu Ende gegangen. Es ging um Lösungen für den Zustrom von Asylsuchenden aus Afrika, die zu hundert tausenden übers Mittelmeer kommen.

Einige afrikanische Despoten dürfen sich auf fette Erhöhungen ihrer Kontenstände freuen. Dafür werden sie dann großzügig ein paar ihrer Landsleute zurücknehmen. Und im gleichen Zug doppelt so viele losschicken. Denn diese Staaten haben überhaupt gar kein Interesse, die Migration nach Europa einzudämmen. Jeder, der sich auf den Weg macht, ist ein Arbeitsloser weniger, ein Oppositioneller weniger, ein Esser weniger und ein Grund weniger, irgendetwas im eigenen Land verändern zu müssen. Dafür profitiert das Land von Überweisungen aus der Fremde. Weshalb sollten sich die Afrikaner aus dieser Gewinnerposition verabschieden? Soviel Geld kann Europa gar nicht bieten.

Die afrikanischen Staatschefs, darunter einige ausgewiesene Despoten werden den Preis für leere Versprechungen dennoch so hoch wie möglich treiben, dabei fließen schon jetzt jährlich 20 Milliarden Euro an Entwicklungshilfe von Europa nach Afrika! Obendrauf kommen noch einmal knapp dieselbe Summe an Überweisungen von afrikanischen Migranten.

Dazu soll jetzt ein europäischer Treuhandfonds kommen, der allerdings schon vor zwei Monaten beschlossen wurde. 1,8 Milliarden Euro sollte der stark sein. Bisher sind von den EU-Partnern nicht mal 100 Millionen zusammengekommen.

Über die Rückführung abgelehnter afrikanische Asylsuchender gab es dagegen keine Einigkeit, bisher kann nur jeder 5. Asylsuchende tatsächlich auch zurückgeführt werden. Die afrikanischen Staatschefs beklagen, dass Europa nicht genug Geld „in die Hand nehme“, jungen Leuten eine Perspektive zu verschaffen.  Eine Forderung, die an Dreistigkeit kaum noch zu überbieten ist. Dass die Europäer die versammelten Staatslenker aus Afrika daran erinnert hätten, dass dies ihre eigene Aufgabe wäre, ist nicht überliefert. Nein, lieber nutzen die ihre Landsleute als Mittel der Erpressung Europas.

Was Europa tun könnte: Die eigenen Grenzen sichern! Also das, was jeder Staat tut, der nicht völlig von Sinnen ist. Und

  • vollständige Streichung der Entwicklungshilfe bei Rücknahmeverweigerung
  • abgelehnte Asylsuchende in die Herkunftsländer zurück schicken, auch wenn die das nicht wollen
  • Boote ausnahmslos zur nordafrikanischen Küste zurück leiten
  • Asylsuchende, die ihre Herkunft verschleiern, unbegrenzt in Haft nehmen bzw. über deren Handyverbindungen die Herkunft feststellen
  • schaffen fairer Handelsbedingungen mit Afrika
  • konsequentes Heraushalten aus innerafrikanischen Konflikte heraus

Zur Einstimmung, auf das, was da noch kommt, die Schätzungen der UN zum Bevölkerungswachstum Afrikas bis 2050.

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Bild: The European Union
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