Wenn selbst Erpressung scheitert

Nachdem sie sich beim Parteitag für ihre Scheunentorpolitik von Parteisoldaten (nicht vom Volk) Rückendeckung geholt hat, versucht Kanzlerin Merkel erneut, die anderen europäischen Staaten unter ihre Knute zu zwingen.

Der X-te EU-Flüchtlingsgipfel soll die europäischen Partner endlich überzeugen, dass ein von Deutschland praktisch allein geschaffenes Problem doch bitte schön ein europäisches ist. Dabei werden Mittel der Erpressung präsentiert.

Es zeigt sich, dass Deutschland dennoch praktisch alleine dasteht. Großbritannien nimmt gar nicht erst teil, die osteuropäischen Staaten sowieso nicht. Nicht mal Frankreichs Präsident erscheint persönlich zum Gipfel. Frankreich wird Flüchtlinge nur in homöopathischen Dosen aufnehmen, dabei hat Merkel doch demonstrativ Solidarität gezeigt – indem sie deutsche Soldaten aufs syrische Schlachtfeld schickt.

Das will Merkel nicht hinnehmen und packt die finanzielle Keule aus. Wie immer, wenn es unangenehm wird, schickt sie andere vor. Diesmal den österreichischen Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ). Der spricht unverholen aus, dass „Unwillige“ mit finanziellen Konsequenzen zu rechnen haben, wenn sie sich nicht beugen und Asylsuchende zuteilen lassen. Faymann ist in seinem Land mittlerweile so beliebt wie Fußpilz.

Die Erfolgsaussichten der Erpressung sind minimal. Der Umverteilungsplan vom September ist gibt die Richtung vor: Von den 160.000 Asylsuchenden, die umverteilt werden sollten, sind bisher etwa ein Promille tatsächlich verteilt worden.

Es besteht berechtigter Anlass zu Hoffnung, dass die Osteuropäer standhaft bleiben. Sie sind keine Lakaien Merkels und sie wissen, dass die mittel- und langfristigen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Kosten der unkontrollierten Zuwanderung kulturfremder Massen um ein vielfaches höher liegen, als es EU-Zuwendungen je sein könnten.

ein Kommentar

  1. Scheinbar besitzen die Amerikaner, bezüglich bundesdeutscher Politiker, einen Dreh, den die Amerikaner bei den übrigen europäischen Regierungen nicht so ohne weiteres anwenden können!

    Das die bundesdeutsche Regierung sich den Menschenrechten verpflichtet fühlt, ist nicht anzunehmen! Wenn man berücksichtigt, wie zum Teil erniedrigend und entwürdigend deutsche Arbeitslose durch deutsche Behörden bzw. Institutionen behandelt werden!

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