Kretschmann holt 1000 Flüchtlinge aus Flüchtlingslagern

Die Volksgruppe der Jesiden sind beim Vormarsch des IS in Syrien und im Irak besonders grausamer Verfolgung ausgesetzt gewesen. Viele Frauen wurden regelrecht versklavt und mussten schwersten sexuellen Verbrechen ertragen.

Viele der Frauen konnten sich in die Türkei retten. Im Oktober 2014 hatte Ministerpräsident Kretschmann (GRÜNE) persönlich angestoßen, traumatisierte Frauen von dort nach Baden-Württemberg zu holen und durch Psychologen behandeln zu lassen.

Kretschmann lässt keinen Zweifel daran, dass er die Flüchtlinge nicht nur vorrübergehend ins Land geholt hat. Sie seien nicht nur zur Behandlung hier, sondern auch Teil unserer Zukunft.

Ob der Landesvater auch in Betracht gezogen hat, dass Psychologen die traumatisierten Frauen auch in den Flüchtlingslagern in der Türkei hätten behandeln können, um sie nicht noch einem weiteren Trauma auszusetzen, wird nirgendwo ersichtlich.
Diese schonende Variante hätte sich sicherlich auch medial nicht so treffend vermarkten lassen.

 

Bild: Flickr.com/B90/Grüne Baden Württemberg/CC BY-SA 2.0
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