Asyllobbyisten unterstützen Schlepper per Schiff

In Bremerhaven hat heute das Schiff Aquarius der neu gegründeten Organisation SOS Mediterranee abgelegt.
Eine Falschaussage trägt der Verein gleich im Untertitel: Europäische Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger im Mittelmeer.  Es ist kaum zu erwarten, dass das Schiff nur Schiffbrüchige aufnimmt. Vielmehr wird jeder Kahn umgeladen werden, der von Schleppern kurz vorher aufs Meer geschickt wurde.  500 Asylsuchende kann das Schiff pro Fuhre aufnehmen und die Vereinsmitglieder werden sie nicht an die nordafrikanische Küste zurückbringen.
Was da stattfindet ist nichts anderes als Beihilfe zur Schlepperei. Praktischerweise lässt sich die Website der Organisation gleich in Arabisch anzeigen.

Nun ist der Gedanke, Menschen in Not zu helfen zunächst lobenswert. Bei der Aufnahme von Wirtschaftsmigranten aus dem Mittelmeer wird aber eine Spirale in Gang gesetzt, die im Resultat zu noch mehr Toten führen wird.
Durch ständig erweiterte „Rettungen“ von Massen, die durch mafiöse Schlepper erst in Not gebracht werden, werden sich immer mehr Menschen auf den Weg machen. Und wenn tatsächlich ein Kahn kentert, wäre es purer Zufall, wenn die Aquarius vor Ort wäre. Aber jeder Tote rechtfertigt wiederum die Mission.

Es ist davon auszugehen, dass sich die Organisator*innen dieser verhängnisvollen Wechselwirkung bewusst sind, dies aber zwecks eigener Selbsterhöhung hinten anstellen. Vorerst hat der Verein das 77m lange Schiff für drei Monate gechartert, was zehntausende Euro gekostet haben dürfte. Sollte das Geld mal ausgehen, wird man Forderungen stellen und dem mit moralischer Erpressung Nachdruck verleihen. Praktika zum Thema Fundraising bietet der Verein schon mal an. Promotion gratis gibt’s von der Bundesvorsitzenden der GRÜNEN, Simone Peters.

Peters Tweet

Für ihre kontraproduktive Mission haben die Asyllobbyis*tinnen zusätzlich den Segen von Bremens Carsten Sieling (SPD) geben lassen, der beim Ablegen des Schiffs in Bremerhaven persönlich zugegen war. Sicher hat er bereits eine Idee, wie die vielen Geretteten untergebracht werden können. Seit Monaten ist Bremen mit Unterbringung ständig neu eintreffender Asylsuchender überfordert.

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