Niemand folgt Merkel. Niemand.

100.000 in 6 Wochen. Im Winter. So viele wie im gesamten Jahr 2013.
Es gibt kaum noch einen Zweifel, dass sich 2016 die Asylkatastrophe zur Apokalypse ausweitet. Die Millionen, die sich jetzt zur Reise fertig machen, werden ein Konfliktpotential mitbringen, das keinesfalls auf Deutschland begrenzt bleibt. Deutschland wird als Stabilitätsanker ausfallen, es verspielt sehenden Auges seine wirtschaftliche Kraft, seine Innere Sicherheit, seine Identität, seine Zukunft, sich selbst. Die anderen haben erkannt, dass die Sicherheit des ganzen Kontinents gefährdet ist.

Darum handeln jetzt die anderen. Nicht, um Deutschland vor dem Schlimmsten zu bewahren. Sie handeln, um sich selbst zu schützen.
Die osteuropäischen Staaten wollen und werden die Grenze zu Griechenland dicht machen. Entgegen Merkels Erwartung lassen sie sich nicht mal kaufen. Wie dramatische die Situation ist, lässt sich daran messen, dass Österreich Truppen schicken will. Wie groß muss die Angst vor dem Kamikazekurs der Deutschen sein, dass aus Serbien kein Protest kommt, wenn Österreich Truppen auf den dahingehend geschichtlich hochbelasteten Balkan schicken will?

Also richteten sich die Hoffnungen Merkels auf die zuletzt immer flehentlicher artikulierte „europäische Lösung der Flüchtlingskrise“ auf den engsten Verbündeten Kerneuropas.

Heute war also der französische Ministerpräsident Valls zu Besuch und wurde direkt in die Bayernkaserne geführt, einem Erstaufnahmelager in München und einer der Brennpunkte der Asylkrise, die sich längst zum Flächenbrand ausgeweitet hat. Die 30.000, die Frankreich von den 160.000 übernehmen will, nimmt Frankreich noch zähneknirschend. Nur wann, das steht halt nicht fest. Vermutlich irgendwann bis 2025.

Darüber hinaus will Frankreich keine Flüchtlinge aufnehmen, denn wir haben sie nicht eingeladen. Das ist mehr als eine politische Ohrfeige, das ist ein Faustschlag mitten in Merkels Gesicht, der ihr zu gönnen ist.
Ihr habt sie eingeladen, also kümmert euch um eure Gäste, so der Umkehrschluss. Damit nicht genug. Er bewundere die Aufnahmebereitschaft Deutschlands, überreichte er ein vergiftetes Lob an Merkel, dem ein Satz zwingend folgen muss ist: Aber so blöd sind wir nicht.

Was hat Merkel nicht alles getan, um Frankreich hörig zu sein. Nach dem Pariser Novembermassaker hat Merkel Tornados ins syrische Chaos geschickt, um Frankreich zu gefallen. Französische Interesse in Zentralafrika werden durch dt. Soldaten geschützt. Ihre dreiste Forderung nach Übernahme von Asylsuchenden hat sie von Frankreich bis dato weitgehend ferngehalten und Kritik vermieden.

Merkel muss dennoch große mentale Probleme haben, wenn sie an die Aufnahmebereitschaft Frankreichs auch nur eine Sekunde geglaubt hat. Das Land wird seit Jahren von immer schwerwiegenderen Folgen seiner Einwanderungspolitik erschüttert. Begonnen von den Unruhen 2007 bis zum  Novembermassaker mit dem Abschlachten von Menschen in der Herzkammer des Landes vor nicht einmal einem halben Jahr.

Deutschland ist in der Flüchtlingsfrage völlig isoliert. Merkel ist total gescheitert. Europa muss sie schnellstens loswerden.

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