Merkel: keine Vertrauensfrage, Unterstützung in Europa, Lösung nur mit der Türkei

81% der Deutschen glauben, dass die Bundesregierung die Flüchtlingskrise nicht im Griff hat. Das sind beinahe Kim-Jong-Unsche Ausmaße.

Infratest Dimap

Es lässt sich feststellen: Merkel hat kaum noch Vertrauen vom Souverän.

Das -und das monatelange Dauerfeuer aus den eigenen Reihen – ist für Merkel aber lange kein Grund, die Vertrauensfrage im Parlament zu stellen, so die regierungsnahe Deutsche Welle. Es wäre auch unklug das zu tun. Denn die würde sie gewinnen. Aber es stellte sich heraus, dass ihre eigene Partei ihr kein Vertrauen mehr schenkte, während der Partner SPD und die gesamte (immer noch so genannte) Opposition aus GRÜNEN und Linken fest hinter ihr stünde. Das würde eine Merkel sicher nicht daran hindern, weiterzuregieren, aber wie sähe das in den Geschichtsbüchern aus?

Sie braucht die Vertrauensfrage auch deshalb nicht zu stellen, weil sie das eigene Volk ohnehin als quantité négligeable betrachtet und sich der Unterstützung der EU sicher glaubt. Und auch da hat sie recht. Jedes andere Volk würde in Massen vor dem Parlament stehen.

Man muss aber schon genau hinschauen dieser Tage. Tatsächlich hat Merkel die Unterstützung der EU-Demokratur sicher, also vom deutschen Sozialdemokraten Schulz als Parlamentspräsident und vom luxemburgischen Technokraten Junkers als Kommissionspräsident.

Keine Unterstützung hat Merkel dagegen von den EU-Staaten und zwar von keinem einzigen.

Trotz dieser angeblich breiten Unterstützung der EU setzt Merkel bei der Lösung der Asylkatastrophe aber ausschließlich auf die Türkei. Man fragt sich wieso, wenn sie sich doch der breiten Unterstützung der EU sicher ist.

Sollte das Volk es doch noch mal auf die Straße schaffen, dann müsste man aus purer Menschenliebe erstmal einen Psychologen zu Merkel vorlassen.

 

 

Bild: Screenshot Tagesschau.de
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