Die kath. Kirche in Treue fest zu Merkel

Der Refugees-Welcome-Rausch ist schon längst vorüber, Europa daran faktisch zerbrochen und tausende Wirtschaftsflüchtlinge im Meer ertrunken. In dieser Situation wollen die katholischen Bischöfe noch mal klar zu machen, dass ihre Kirche zur Refugees-Welcome-Fraktion gehört, komme, was da wolle.

Jetzt, wo die Regierenden und allen voran Merkel vor den Trümmern ihrer Hypermoral stehen, bringen die Kirchen ein „Leitsätze des kirchlichen Engagements für Flüchtlinge“ heraus. Und die Hypermoral dringt aus dem Papier, wie der Schweiß aus den Poren eines stinkenden Freiers.

Zurück geht das auf die Initiative von Kardinal Marx, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz. Der feiste Kardinal gefällt sich seit Jahren in der Rolle des wohlfeilen Mahners, der im politischen Establishment mit Anlauf durch Türen kugelt, die längst sperrangelweit offen stehen.

Im Papier wird denn auch fleißig geworben für die Fachverbände, die verschiedenen kirchlichen Gruppen, Verbände und Organisationen – die allesamt ordentlich am Desaster verdienen. Entlarvend ist besonders dieser Satz: Gleichzeitig darf jedoch nicht der Eindruck erweckt werden, dass die Kirche einen Ersatz für tragfähige sozialstaatliche und zivilgesellschaftliche Strukturen anbieten könnte.
Das soll wohl heißen: Wenn’s ums die schönen Bilder geht, dann sind wir gerne dabei. Wenn’s ums Zahlen und die eher unschönen Begleiterscheinungen der ungesteuerten Masseneinwanderung geht, dann sind wir kein „Ersatz“. Dann sollen die anderen ran.

Die Nibelungentreue zu Merkels Kamikazekurs erinnert schon ein bisschen an frühere Zeiten, als sich die Kirchen in den Dienst eines Kaisers und später dann eines Gefreiten stellten.

 

Entkleidet von aller theologischer Verbrämung:
Die Kirchen verdienen viel Geld mit den Asylsuchenden. Die Kirchen sind wichtiger Teil der Asylindustrie. Die Kirchen sind Profiteure der Asylkatastrophe. Deshalb befeuern sie diese Katastrophe vorsätzlich.

Die Kirchen haben damit die Toten mit zu verantworten, die beim Wettlauf nach Deutschland am Wegesrand bleiben. Pfui Teufel.

 

Bild: Wiki Commons/StagiaireMGIMO/CC BY-SA 3.0
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