Altmaier: Merkels Bulldogge

In einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung hat Kanzleramtschef und Flüchtlingskoordinator Peter Altmaier zum Besten gegeben, dass sich die Europäer ein Stück von der Türkei abschneiden könnten. Sie hat in den letzten drei Jahren eine ausgesprochen positive Rolle gespielt bei der Aufnahme von Flüchtlingen und sich europäischer verhalten als viele Mitgliedstaaten der EU, so Altmaier. Am Ende des Interviews meint er allen Ernstes: Wir halten sowohl internationales als auch europäisches und nationales Recht ein.

Gut, Altmaier ist Buddha oder Bulldogge von Merkel -je nach Sichtweise. Er bekommt sein üppiges Gehalt auch dafür, dass er ihr nach dem Mund redet. Aber Altmaier ist nicht nur bezahlte Marionette, er ist ein echter Überzeugungstäter.

Trotzdem erschreckt es, wie dieser Mann, der seit Jahrzehnten eng mit der Asyllobbyorganisation Pro Asyl verbunden ist, hier argumentiert.
Die Türkei hat mit ihrem kaum verdeckten agieren für den IS diesen Krieg maßgeblich befeuert und damit die Flüchtlingströme mitverursacht. Der Erdogan-Clan hat mit Ölschmuggel viel Geld verdient. Jetzt beschießt die Türkei die Kurden und droht mit einer Invasion in Syrien. Und bei den Flüchtlingen kümmert sie sich vor allem um die sunnitischen Glaubensbrüder. Das alles will sich die Türkei jetzt von einer Kanzlerin bezahlen lassen, die überhaupt keine Orientierung mehr hat.

Es ist kaum anzunehmen, dass Altmaier das alles nicht weiß.

Man fragt sich, ob dieser Mann neben seiner wirren Chefin und anderen Politzombies auch noch mit echten Menschen zusammenfindet, die ihn ganz behutsam auf seine himmelweite Entfernung von den Realitäten in der Flüchtlingskatastrophe hinweisen?
So, wie man jemanden mit Mundgeruch dezent einen Kaugummi anbietet.

 

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