Peinliche Propagandashow für Merkel

Anne Will hat Kanzlerin Merkel heute Abend eine Propagandashow geboten, wie sie einem Regierungssender würdig ist. Angela Merkel war der einzige Gast. Anne Will spielte ihr Pässe zu, für die der Begriff der Stiefelleckerei wohl noch untertrieben ist.

Um das richtige Feeling aufkommen zu lassen, werden zu Anfang werden Bilder von Clausnitz eingespielt. Will feuert volle Breitseiten auf Asylkritiker. Hetze im Netz, Angriffe auf Politiker, Angriffe auf Journalisten. Angriffe auf Politiker der unliebsamen Konkurrenz lässt Will selbstredend weg, spricht stattdessen von einem bisher unbekannte Maß an Demokratieverachtung.

Es war so einseitig, dass Merkel selbst das Augenmerk auf Köln lenken musste. Die Kanzlerin räumt ein, dass Köln verheerend war. Dann spricht sie vom Versagen der Polizeiführung. Der Vorfall zeige doch, was die Integration für eine Aufgabe ist! Wohl war – in vielen Fällen wohl eine unlösbare.
Multikulti sei keine Lösung – und dennoch tut sie alles, um die Nichtlösung wahr zu machen.

Lösungen wollte Merkel nicht präsentieren, denn sie hat keine. Wir versuchen, das häufigste von Merkel gebrauchte Satzteil. Wir arbeiten daran folgt auf Platz zwei. Sie beschwört die Politik der vielen kleinen Schritte und scheint nicht zu begreifen, dass die Lage, in die Merkel Deutschland alleine gebracht hat, keine Politik der keinen Schritte mehr rechtfertigt. Nötig sind kraftvolle Signale einer Kehrtwende, die weltweit Beachtung findet. Alles andere wird die Wirtschaftsmigranten nicht von der Reise abhalten, die sich mittlerweile selbst von Indonesien nach Deutschland aufmachen und den Versprechungen von Schleppern nur zu gern glauben.

Die Obergrenze lehnt Merkel weiter ab. Das sei sie ehrlich, die könne sie nicht nennen, denn diese Freiheit brauche ich! Merkel streitet sogar die Zahl von 1,1 Millionen ab! Sie nennt Doppelzählungen als Grund. Merkel hält die gesamte Sendung am euphemistischen Begriff „Flüchtling“ fest, obwohl die erdrückende Mehrheit Wirtschaftsmigranten sind.

In einem hat Merkel vollkommen recht: Sie sieht Deutschland in einer ganz wichtigen Phase unserer Geschichte. Da mag sie wohl Recht haben. Mit Merkel wird es die Endphase einer 2000-jährigen Geschichte sein. Ihr unfassbares Versagen vom 4. September 2015, der allein schon Absetzung rechtfertigt hätte, bezeichnet sie als „Humanitären Imperativ“.  Außerdem: Die Grenzen waren auf, ich hab sie nur nicht zugemacht! Da bleibt einem die Spucke weg.

Zur aktuellen Grenzschließung der Balkanländer plus Österreich meinte sie (ohne zu scherzen): Die anderen Länder haben jetzt „eigenmächtig“ gehandelt.
Ach so, haben die vorher nicht in Berlin angefragt? Will sie den damit einhergehenden massiven Autoritätsverlust nicht erkennen, oder kann sie es nicht mehr?

Ob Sie Konsequenzen für sich zieht, wenn die Landtagswahlen in die Hose gehen? Nein, da muss ich ja weitermachen. Der nächste Gipfel ist ja schon am 18ten. Einen nationalen Plan B? Nein, den habe ich nicht!
Recht viel deutlicher konnte sie ihren Realitätsverlust nicht darstellen.

Nach allem was passiert ist, gibt sie immer noch vor, Deutschland zu dienen. Ja, man könnte sie als eiserne Kanzlerin bezeichnen. Sie arbeitet eisern gegen das Wohl des eigenen Volkes, gegen Europa und letztendlich auch gegen die Asylsuchenden, die ein besseres Leben einfordern und sich dabei auf Merkel berufen, die ihr Vermögen an Schlepper gegeben haben und nicht zurück können.

Wenn man Merkel so reden hört, kommt Verzweiflung auf, dass dieses Volk dazu verdammt scheint, immer wieder einen Sonderweg zu gehen. Und Kanzlern zu folgen, bis es zu spät ist.

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