Die CDU in ihrem Lauf, hält weder Ochs noch Esel auf

Die Ergebnisse des „Super-Wahlsonntags“ in Stichworten.

Die CDU verliert bei allen drei Wahlen, in zwei Bundesländern fährt sie die schlechtesten Ergebnisse aller Zeiten ein, in Sachsen-Anhalt kann sie sich nur knapp behaupten, aber praktisch keine Regierung bilden.
Die SPD büßt in zwei Bundesländern den Status als Volkspartei ein, verliert dort jeweils über 10%. In Rheinland-Pfalz kann sie sich behaupten, was zum großen Teil der authentisch wirkenden Malu Dreyer zu verdanken sein dürfte.
In allen drei Parlamenten zieht die AfD ein, die als einzige einen Kurs in der Asylpolitik fordert, der von allen anderen Parteien merklich abweicht.

Reaktion der CDU/Kanzlerin/Regierung (was gleichzusetzen ist):

  • Vertrauensfrage: Nein, diese Frage stellt sich überhaupt nicht.
  • Kursänderung in der Asylpolitik? Regierungssprecher Seibert: Die Bundesregierung verfolgt ihren flüchtlingspolitischen Kurs weiterhin mit aller Kraft im In- und Ausland. Manches ist schon erreicht, vieles bleibe noch zu tun. Das Ziel jedenfalls muss eine gemeinsame, eine nachhaltige europäische Lösung sein, die in allen Mitgliedsländern dazu führt, dass sich die Flüchtlingszahlen spürbar verringern.
  • Ursula v.d. Leyhen, immerhin Verteidigungsministerin des Landes: 80% haben für Parteien gestimmt, die den Kurs der Kanzlerin unterstützen.

Den besten und bissigsten Kommentar für diese Zustände liefert Stefan Aust in einem Kommentar für die Welt ab. Lesenswert!

 

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