Die SPD entdeckt die innere Sicherheit

Sigmar Gabriel will 3.000 Polizeibeamte mehr für die Bundespolizei und fordert die Länder auf, nachzuziehen. Für Gabriel hat das nämlich eine soziale Komponente – jawoll!
Insbesondere die unteren Schichten, – denen sich die SPD pro forma verpflichtet fühlt – die bräuchten einen starken Rechtsstaat. Die Reichen könnten sich nämlich Sicherheit zukaufen, wenn sie welche benötigten.

Gabriel vermeidet aus guten Gründen eine Begründung, weshalb denn mehr Sicherheit nötig ist.
Die SPD hat die katastrophale Flüchtlingspolitik und das Dogma der offenen Grenzen nicht nur mitgetragen, sie hat zum entscheidenden Zeitpunkt Merkel in ihrem hemmungslosen Hypermoralismus noch zu übertreffen versucht. Die Folgen sind seit dem Fanal von Köln und den Kriminalitätsberichten unübersehbar. Jetzt versucht die SPD durch mehr Polizei eine ausufernde Kriminalität einzudämmen, die es ohne ihre Politik nicht gäbe.

Ihrer Klientel und vor allem sich selbst hat sie mit dem Kadavergehorsam gegenüber Merkel massiven Schaden zugefügt. Untere Einkommensschichten leiden im Verhältnis zu Beziehern hoher Einkommen viel mehr unter den exorbitanten Kosten der so genannten Flüchtlingspolitik, als Reiche, die durch Mietwohnungen oder anderen Dienstleistungen davon im Zweifel profitieren.

Arbeiter und Angestellte konkurrieren Asylsuchenden um günstigen Wohnraum und können diesen Kampf nur verlieren, weil sie keine Asyllobby hinter sich haben und die Miete selbst erwirtschaften müssen.

Den schon jetzt sichtbaren Spannungen zwischen Gruppen völlig unterschiedlicher Wertvorstellungen können sie nicht ausweichen, sie leiden zuallererst unter Gewaltkriminaltät. Sie sind die ‚Opfa‘, nicht der Einfamilienhausbesitzer aus den besseren Gegenden.

Jetzt mehr Polizei zu fordern (die übrigens nicht kostenlos zu haben ist) gleicht einem Klempner, der bei einem Wasserrohrbruch Wassereimer und Schwimmwesten ausgibt, anstatt das Hauptventil zuzudrehen.

Die SPD glaubt immer noch, den `kleinen Mann`für dumm verkaufen zu können, nur weil der sich nicht an einer Uni zum Schmarotzersozialpädagogen hat verbilden lassen.

2 Kommentare

  1. eipram · ·

    Manchmal frage ich mich, natürlich kenne ich die BRD erst seit ca. 26 Jahren. Was hat Westdeutsche dazu bewogen, über 40 Jahre diesen Politikdarstellern Vertrauen entgegenzubringen?

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    1. Die SPD war tatsächlich mal eine Volkspartei im besten Sinne und hat 1998 noch 40 Prozent erzielt. Jetzt würden sie nicht mal mehr 20% wählen. Und das sind immer noch 15% zuviel.

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