Kontrollverlust – Steigerung kaum noch denkbar

Das Geschehen um den syrischen Asylsuchenden und knapp gescheiterten Massenmörder Jabers Albakr offenbart den totalen Kontrollverlust des Staates in der Flüchtlingsfrage.

Am 16. Januar reist Jabers Albakr als Asylsuchender in die Bundesrepublik ein. Bereits ein halbes Jahr später reist er zurück in seine Heimat, um im schwer umkämpften Idlib seine Familie zu besuchen. Wenig später reist er ein zweites Mal nach Syrien. Dennoch erhält er einen Status als Flüchtling.

Seit Monaten wird er vom Verfassungsschutz beobachtet, weil die offenbar Wind davon bekommen haben, dass es sich um einen Gefährder handelt. Unter den Augen der Sicherheitsbehörden gelingt es Albakr, über ein Kilogramm hochbrisanten Sprengstoff TATP herzustellen. Der Verfassungsschutz weiß um seine Gefährlichkeit, lässt ihn aber offenbar „arbeiten“. Mit welchem Ziel eigentlich? Es war doch schon vor dem gescheiterten Zugriff klar, dass es sich bei Albakr um einen hochgefährlichen Mann und Straftäter handelt. Welcher Tat wollte man ihn denn noch überführen?

Als sich die Hinweise verdichten, dass Albakr mit dem Bombenbau fertig ist, erfolgt ein Zugriff, der gelinde gesagt als Fehlleistung bezeichnet werden darf. Das SEK sieht Albakr das Haus verlassen, stellt ihn, feuert einen Warnschuss ab – und lässt ihn dann entkommen!

Im Anschluss wird eine Wohnung aufgesprengt, obwohl höchstwahrscheinlich klar war, dass sich darin Sprengstoff befand. Dass es dazu noch extrem explosiver war, konnten die Ermittler zwar nicht wissen, dennoch ist es wohl eher dem Glück zu verdanken, dass es zu keiner verheerenden sogenannten Secondary Explosion gekommen ist.

Anschließend wird der Terrorist in spe zwei Tage lang in der gesamten Bundesrepublik gesucht – um schließlich von anderen syrischen Asylsuchenden festgenommen zu werden, deren Rolle noch nicht ganz klar ist.

Zu guter Letzt gelingt Albakr, der ohnehin sterben wollte, in seiner Zelle der Selbstmord. Unter den Augen von Justizbeamten, die den prominenten Häftling beaufsichtigen wie einen Ladendieb. Um Albakr ist es nicht schade, um sein Insiderwissen sehr wohl.

Wie viele junge Männer, die gerade noch die Flucht über die Balkanroute geschafft haben, bauen wohl jetzt im Augenblick an Sprengstoff, an Nagelbomben, an Westen, oder spähen Ziele aus, an denen sie möglichst viele Kuffar mit in den Tot reißen können?

Sie werden sich sagen: „Wir schaffen das!“

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