Profiteure/Verlierer

Jede Wanderungsbewegung hinterlässt Profiteure und Verlierer. Frühere Wanderungsbewegungen waren lokal begrenzt und Reaktion auf lokale Ereignisse. Heutige Wanderungsbewegungen werden durch ein dichtes Netz an Informationen ausgelöst, oder gebremst. Es entstehen Wechselwirkungen, die früher unbekannt waren. Durch neue Transportmöglichkeiten können Fluchtbewegungen heutzutage viel schneller entstehen als früher und zur Flut heranwachsen.

Politisch Verfolgte

Menschen, die wegen staatlicher oder nichtstaatlicher Verfolgung die Flucht angetreten haben, genießen den Schutz , den das Aufnahmeland bietet. Dies ist Sinn und Zweck der Gewährung von Asyl nach Art. 16a GG bzw. des Schutzes nach der Flüchtlingskonvention von 1951.

Die Profiteure

Die Herkunftsländer

Für Herkunftsländer mit hohem Bevölkerungsüberschuss sind Fluchtbewegungen seiner Bürger eine Segen, weil es den Arbeitsmarkt entlastet, soziale Spannungen beruhigt und gleichzeitig Geldzahlungen aus dem Ausland zu erwarten sind. Zudem besteht die Möglichkeit, unbequeme Kritiker oder ganze Bevölkerungsgruppen loszuwerden und die Opposition zu schwächen.

Die Asyllobby

Fluchtbewegungen durch Forderungen an Politik und Gesellschaft zu erhalten, oder nach Möglichkeit auszuweiten, ist Ziel der Asyllobby. Deren Logik ist erschreckend einfach. Je zahlreicher das zu umsorgende Klientel wird, desto größer wird der politische Einfluss, desto höher werden auch die Zuwendungen.

Die Migrationsindustrie

Neben der oft durch ideologische Einflüsse geprägten Asyllobby ist ein Wirtschaftszweig entstanden, der in Migranten und Asylsuchenden ein lukratives Geschäftsfeld entdeckt hat. Beispiele sind Anbieter von Integrations/-Deutschkurse, Dolmetscherdienstleistungen, Übersetzungen, Verlage, Erbauer von Flüchtlingsunterkünften. Die Migrationsindustrie hat an einer zurückgehenden Zahl Asylsuchender kein Interesse.

Immobilienbesitzer

Wer dem Land Unterkünfte für Asylsuchende zu Verfügung stellt, erzielt damit für eine unterdurchschnittliche Immobilie die ortsübliche Miete und bekommt obendrauf noch einen Zuschlag.

Die Verlierer

Die Herkunftsländer

Die Herkunftsstaaten stehen sowohl auf der Gewinner, als auch auf der Verliererseite.

Politisch Verfolgte verlassen ihr Land, um staatlicher oder terroristischer Unterdrückung zu entkommen. Gleichzeitig wird dadurch aber eine mögliche oder gar bestehende Opposition geschwächt. In Folge dessen festigt sich die unterdrückende Macht im Land.

Wirtschaftsflüchtlinge verlassen ihr Land nicht aufgrund von staatlicher oder gesellschaftlicher Verfolgung, sondern weil sie sich im Aufnahmestaat eine deutliche Verbesserung ihrer Lebens- und Einkommenssituation erhoffen. Es sind junge, leistungsfähige- und meist auch leistungswillige Menschen, die das Land verlassen. Dies bedeutet aber, dass deren Arbeitskraft und Motivation im eigenen Land nicht mehr zur Verfügung steht. Im Herkunftsstaat fehlen potentiellen Leistungsträger.

Der Aufnahmestaat

Das Aufnahmeland wird durch massenhafte Zuwanderung durch Kosten und Bindung von Fachkräften belastet. Die Kommunen müssen neben erheblichen Mitteln auch qualifiziertes Personal für die Versorgung von Asylsuchenden bereitstellen, das anderswo fehlt. Der Lebensstandard der einheimischen Bevölkerung sinkt.

Die Aufnahmegesellschaft

Wird Zuwanderung jeglicher Art zum Massenzustrom wird die Aufnahmegesellschaft nicht nur durch steigende Abgaben belastet, sondern auch durch ethnische Spannungen, steigende Kriminalität und Entfremdung im eigenen Land.

 Der heimische Arbeitsmarkt

Die Betreuung von Asylsuchenden bindet in erheblichem Maße Fachkräfte unterschiedlicher Qualifikationen, vom Behördenmitarbeiter über den Haustechniker bis zum Polizeibeamten. In einer Gesellschaft mit wachsendem Fachkräftemangel entzieht die massenhafte Aufnahme von Flüchtlingen, die eine Rundum-Versorgung benötigen, anderweitig benötigtes Personal.

Wirtschaftsflüchtlinge

Gerade Wirtschaftsflüchtlinge kommen oft mit überzogenen Erwartungen in Deutschland an. Besonders Asylsuchenden aus Afrika fehlt es oft an elementarer Bildung, die trotz guten Willens eine reibungslose Integration in den hochspezialisierten deutschen Arbeitsmarkt erheblich erschweren oder gar unmöglich machen. Die Zahlungen an Asylsuchende, die oft erheblich über dem im Herkunftsland zu erzielenden Einkommen liegen, lähmen den Willen zur Integration, weil sie ohne jede Gegenleistung erfolgt.

Eine misslungene Integration wiederum frustriert die Gescheiterten und führt zu Verbitterung und schließlich zu Feindseligkeit gegenüber der Aufnahmegesellschaft.

Fazit

Die deutsche Flüchtlingspolitik bringt ein schmale Schicht von Profiteuren hervor, der eine breite Schicht von Verlierern gegenübersteht, darunter paradoxerweise die Mehrheit der Asylsuchenden. Also genau die Menschen, die eigentlich profitieren sollten.

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